Freitag, 12. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 8


Der Fels über mir

Wenn wir in Bad Goisern über die ewige Wand marschieren,
ja, dann kann uns folgender Augenblick passieren.
Plötzlich ist eine riesige Felswand über mir,
mit großartigem Ausblick in die Täler und die Berge genau vor Dir.

Auch wir fühlen manchmal, als würde ein Fels uns erdrücken,
so sehr können traurige Gedanken und Gefühle bedrücken.
Ich glaubte ganz nah am Abgrund des Lebens zu sein,
kaum auszuhalten war für mich diese seelische Pein.

Gott sei Dank gibt es ein Geländer, welches Sicherheit gibt,
diese dürfen wir erleben, wenn wir sind richtig verliebt.
Da gelingt es wieder die Schönheit und den Blauen Himmel zu sehen,
damit wir voller Zuversicht und Hoffnung in die Zukunft gehen.

Genau dieser drückende Felsen dient mir dann als Gelegenheit,
um zu fühlen den Schutz von Liebe und Geborgenheit.
Nicht immer können wir nur Freude oder Glück empfinden,
darum versuche ich meine Traurigkeit mit Dankbarkeit zu verbinden.

(Helmut Mühlbacher)

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Donnerstag, 11. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Extra


Zweifel und Gottvertrauen

Diesmal gibt es ein Gedicht, welches so nicht geplant war, weil es sich am Morgen spontan ergeben hat.  Ja natürlich zweifle auch ich immer wieder einmal, doch am Ende siegt meistens doch das Gottvertrauen.

Heute habe ich gedacht, alles schmeiß ich hin,
hat das Ganze mit Gedichten, Fotos und der Dankbarkeit überhaupt noch Sinn??
Auch mit der Bio-Heu-Region und als Betreuer der Königin hör ich auf,
denn das Leben nimmt auch ohne mich seinen Lauf.

Irgendwie wollte ich mich bewusst für eine Partnerin entscheiden,
daher wäre es wichtig, alle anderen Ablenkungen zu vermeiden.
Mein Leben hat bis jetzt immer aus bewussten Entscheidungen bestanden,
doch seit einem Jahr habe ich vieles nicht mehr verstanden.

Warum soll ich jetzt noch Schönheit, Liebe und Dankbarkeit verbreiten,
es ist doch besser sich SELBST mit Zweisamkeit mehr Freude zu bereiten.
Ja einfach alle Zeit der Welt für eine neue Beziehung nun nehmen,
auch wenn weit und breit ist davon noch nichts zu vernehmen.

Die Schönheit der Natur voller Liebe und Lebensfreude teilen,
dabei gemeinsam mit Zärtlichkeit an den schönsten Plätzen verweilen.
Auch das Küssen habe ich nun schon seit einiger Zeit vermisst,
dies sind alles Glücksmomente die man ein Leben lang nie vergisst.

Da steh ich um Klarheit bemüht, bei Sonnenaufgang am See,
bete zu Gott und sage, dass ich ab jetzt meine eigenen Wege geh.
Das Gottvertrauen ist weg und Zweifel beginnen mich zu plagen,
ERWARTE NICHTS hier auf Erden, höre ich dann eine Freundin sagen.

Plötzlich funkelte die Sonne wie die Sterne,
an diesem Platz wo ich immer bin so gerne.
Alles um mich herum erfüllte mich mit Liebe,
vorbei der Egotripp und die Zweifel, dass mir nichts mehr bliebe.

Mein Herz fühlt, doch wieder dem Leben zu vertrauen,
somit auf die Liebe Gottes und die Schönheit der Schöpfung bauen,
dann klappt es auch eines Tages mit den Frauen,
bis dahin dürfen wir alle im Bilderbuch Gottes schauen.

(Helmut Mühlbacher)

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Mittwoch, 10. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 7


Apfelblüte

In meiner Heimat steht ein Apfelbaum in voller Blüte,
vor 3 Seen in herrlicher Landschaft und zeigt Gottes Güte.
Wir werden jeden Tag mit sehr vielen Dingen beschenkt,
auch wenn unser Verstand oft an andere Wünsche denkt.

Dankbar dürfen wir in diesem wunderschönen Land hier leben,
welches hat uns so viele schöne Augenblicke zu geben.
Ja irgendwie leben wir wie im Paradies hier auf Erden,
nur darf uns dies allen noch bewusster werden.

Wir sehen hier klares Wasser und grüne Wiesen,
Blüten starke Bäume und eine Landschaft zum genießen.
Auch zeigt die Apfelblüte wie verletzlich alles ist,
gibt es Frost, Hagel oder Sturm, werden die Früchte dann vermisst.

In unserem Leben haben wir ebenfalls mit Unwettern zu tun,
da ist es nicht einfach, im eigenen Herzen zu ruhn.
Es ist dann wie bei der Apfelblüte im nächsten Jahr,
voller Schönheit sind noch viel mehr Blüten und Früchte da.

Darum machen wir es wie dieser Apfelbaum
und lernen dem Leben und Gott zu vertrauen.
Wir können dann auch Unwetter und Krisen überwinden,
damit wir Kraft, Energie, sowie  neue Lebensfreude finden.

(Helmut Mühlbacher)

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Dienstag, 9. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 6



Von der Sonne berührt

Gestern gab es den grandiosen Ausblick in die Ferne zu sehen,
diesmal bleiben wir bei einer zarten Blüte ehrfurchtsvoll stehen.
Denn diese wird von der untergehenden Sonne gestreichelt ganz dezent,
dabei geht unser Herz auf, wenn man darin die Schönheit erkennt.

Die große mächtige Sonne, welche uns Licht und Wärme spendet,
scheint sie einmal nicht ist schnell das Wachstum beendet.
Ganz zart und klein fügt sie sich zwischen die Blüten ein,
würde sie immer in ihrer Größe strahlen und ganz rein,

gäbe es auf Erden kein Leben mehr, weil alles ist verbrannt,
so fühlen auch wir uns manchmal, wenn wir haben uns verrannt.
Genau wie die Sonne nur zärtlich die Blätter berührt,
soll unser Leben sein, damit es uns zum Friede im Herzen führt.

Nicht immer mit Fröhlichkeit und Glücklich sein prahlen,
dafür ehrlich auch mal traurig sein, ohne zu strahlen.
Dies lässt die Seele zur vollen Macht und Lebensfreude erblühen,
wenn wir uns um die wahren Werte hier auf Erden bemühen.

Zurück zur Natur, dies zeigt die Bio-Heu-Region,
denn immer mehr Menschen wissen bereits schon davon.
Ja wir träumen davon wie die Welt sein könnte und uns ist eines klar,
seien wir alle zusammen sehr dankbar, dass bei uns noch immer der Friede ist da.

(Helmut Mühlbacher)

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Sonntag, 7. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 5



Staunen vor der Herrlichkeit

Lieber Gott heute staunen wir vor dieser Herrlichkeit,
nicht immer sind wir für deine Schöpfung bereit.
Oft hält uns das Ego in belanglosen Dingen gefangen,
bevor es gelingt in das Paradies der Schönheit zu gelangen.

Heute heißt es den ersten Schritt zu wagen,
hinauf auf den Berg, ohne über den Weg zu klagen.
Beruhige dich, es ist alles göttlich geführt,
auch wenn ich dies selbst hab, oft nicht kapiert.

Ja es heißt einfach nur staunen und dankbar sein,
um zu erkennen die Wunder, egal ob groß oder klein.
Die schneebedeckten Berge spiegeln sich im klaren See,
wenn ich von oben wie ein Adler in die Ferne seh.

Dabei tut auch der Blick in die Seele und dem Herzen gut,
denn nur wer nach innen schaut, hat auch im Außen Mut.
Mit Demut vor der Schöpfung kann man im Bilderbuch Gottes lesen,
denn erinnern wir uns immer daran, auch wir sind göttliche Wesen.

(Helmut Mühlbacher)

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Samstag, 6. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 4


FREIHEIT

Freiheit gibt es auf diesen grünen Wiesen,
wo die Pferde ihr bestes Futter genießen.
Mit Tieren, Pflanzen, Almen sind wir gesegnet,
mit reiner Luft und klarem Wasser, welches uns begegnet.

Oftmals wird dies alles viel zu wenig geschätzt,
weil unsere Herzen sind meist noch verletzt.
Als dieses Bild entstanden ist, war großer Schmerz,
erst jetzt wo ich es wieder sehe, berührt es mein Herz.

Die große Freiheit in dieser schönen Welt,
sicher jedem von uns bestens gefällt.
Ja so wie diese Pferde auf der Alm wollen viele Menschen sein,
leider fühlen sich dann andere wieder sehr allein.

Egal ob auf Hawai oder hier bei den Pferden,
glücklich können wir nur im eigenen Herzen werden.
Überall auf dieser Welt nehmen wir uns selber mit,
darum lieber Gott habe ich heut noch eine Bitt.

Lass doch die Liebe in uns SELBST erkennen,
dann brauchen wir keinem anderen Menschen nachzurennen.
Erst dann können wir in wahrer Freiheit leben,
denn Niemand sonst kann das große Glück uns geben.

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Freitag, 5. Mai 2017

Bilderbuch Gottes Teil 3


Wo die Welt noch in Ordnung ist

In der Bayrischen Ramsau scheint die Welt noch heil,
darum ich hier sehr gerne verweil.
Besonders an Tagen wo keine Touristen sind,
jeder hier in der Stille seine innere Ruhe find.

Solche Bilder kennen wir vor allem aus Heimatfilmen,
sie sind es, welche bringen unsere Herzen zum klingen.
Es muss nicht immer das Große, Beeindruckende sein,
was uns richtig glücklich macht ist meist sehr klein und fein.

Im Hintergrund die Berge zeigen uns die wahre Größe auf,
wenn man nimmt einen Aufstieg zum Gipfel in Kauf.
Im Tal können wir dann voller Dankbarkeit in der Kirche verweilen,
denn im Bilderbuch Gottes gibt es keinen Grund sich zu beeilen.

Auch eine Brücke die verbindet, ist dort zu sehen,
um ans sichere Ufer zu gelangen, müssen wir selber gehen.
So ist es oft im Leben, denn nichts kann auf Dauer bestehen,
geniessen wir die schönen Augenblicke, bevor sie wieder vergehen.

(Helmut Mühlbacher)

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